Die Weiterreise zu uns selbst oder auch Fazit nach einem Jahr
Die Weiterreise zu uns selbst oder auch Fazit nach einem Jahr

Die Weiterreise zu uns selbst oder auch Fazit nach einem Jahr

Wir haben losgelassen und unser Abenteuerland in unserem Inneren gefunden – der Eintritt kostet den Verstand.

Unser Weg hat uns so sehr aus der Komfortzone und Bequemlichkeit geworfen, dass wir uns neu entdecken und erleben durften wer wir wirklich sind ohne Konventionen, Leistungsdruck und ohne flüchtigen Kommerz.

Unsere Seelen konnten heilen, echte pure Gefühle von Wertschätzung, Freiheit, Miteinander, Liebe, Schmerz und Trauer, pures Glück und Lebensfreude fühlen.

In unserem perfekten schwedischen Sommer haben wir Menschen kennengelernt, die für Gerechtigkeit einstehen, für ihre Kinder kämpfen, für Lebensfreude und es fühlt sich an wie eine wertvolle Gemeinschaft, Seelenmenschen, Gleichheit – es ist egal was du machst oder hast sondern es ist wichtig wer du bist. Wir kennen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, die sich aufgemacht haben eine neue Welt zu erschaffen.

Wir hatten den perfekten Tag am See, in einer idyllischen Bucht mit einem schwedischen Holzhaus mit Familien die freibestimmt und vorurteilsfrei aus dem Herzen zusammen in dieser Welt einfach nur lachen, leben und lieben wollen.

Wir hatten tolles Essen, Schwimmen, Boot fahren, Lagerfeuer, glückliche Kinder die sich frei entfalten konnten, inspirierende Gespräche, haben neue Freunde gefunden und wünschten uns der Tag möge nie enden.

Wir tanzten um die Midsommarstange und jeder hat sich des Lebens und für den Moment gefreut, ohne Beurteilung, beäugen oder Gemeckere. Alles war im Flow und ein Mensch sein zu dürfen ohne Beurteilung deiner Leistung oder deines Aussehens ist wundervoll.

Die unberührte Natur, die Gelassenheit und Freundlichkeit der Menschen ist heilsam. Wir sind in einsamen Waldseen geschwommen, haben verwunschene Wälder entdeckt und hinter den vermoosten Steinen  konnte man die Trolle und Feen sehen. Wir haben Eimerweise Blaubeeren geerntet und Mamalade ;o) und Likör gemacht.

Wir kauften einen Wohnwagen namens Polly, so dass wir zum Meer fahren konnten und einfach übernachten, wir waren im Pippi Langstrumpf Land, haben Öland eine Insel erkundet und standen mit Polly am Strand.

Dieses einfache Leben auf einen selbst zurück geworfen ohne künstliche Ablenkung von Medien und technischen Geräten hat uns als Familie gestärkt.

Wir haben Freunde von hier und Deutschland getroffen, uns ausgetauscht, am Feuer gesessen und gemeinsam gelacht, geredet, geschwiegen und philosophiert.

Hier haben wir alles aufgesogen und sooooo viiiiiiiieeeel über uns gelernt, sind immer wieder aus unser Komfortzone gegangen und ….

Tino – durfte erfahren, wie es ist eine Arbeit zu finden ohne Sprachkenntnisse und Nachweis irgendwelcher Abschlüsse, sondern nur weil man will und sich sympathisch ist. Er konnte wachsen als wertgeschätztes Teammitglied ohne Leistungsdruck, in einem Team auch das Vertrauen zu bekommen alleine seine Arbeit einteilen zu können und das das absolut in Ordnung ist.

Sophie – durfte erfahren, wie es ist ohne Leistungsdruck sich frei entwickeln zu dürfen und das auch Konflikte und Streit sein dürfen und alle zusammen eine gemeinsame Lösung finden zu können. Kind sein zu dürfen ohne Bewertung oder Ausgrenzung. Das es schwer und auch mal blöd sein darf und man auch mal seine Freunde und Familie aus Deutschland vermissen kann um dann wieder im flüssigen schwedisch mit ihren Klassenkameraden zu spielen. Wie man schöne, doofe, schwere Zeiten überstehen kann mit Verständnis und Liebe. Das man so viel schaffen kann, eine neue Sprache zu lernen und neue Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen darf.

Das man hier Hilfe bekommt und echte Anteilnahme und nicht ausgegrenzt wird, weil man kein nickender Lernroboter ist sondern Fantasie, Gefühle, Kreativität einfach eine andere Weltansicht hat.

Beispiel – Mathekenntnisse waren in Deutschland nicht existent und hier ist sie eine der Besten, weil sie sich entwickeln darf und hier Kinder und Familien mit absolutem Wohlwollen betrachtet werden.

Ich – durfte erfahren, wie man in freier Entfaltung mit wirklichem Vertrauen auf seine Intuition seine Berufung finden kann. Ich habe eine Ausbildung als Kreativ Mentaler Lifecoach im Dezember abgeschlossen.

Diese Reise hat mich in mein persönliches Abenteuerland geführt, auf den Weg zu mir selbst, zu meinem Sosein ohne Verstellung, Anpassung sondern pur und strahlend.

Ich durfte mit meinen Coaching Kolleginnen besser gesagt meinen Soulsisters wachsen und hinter den Horizont schauen und staunen.

Und konnte praktische Erfahrungen sammeln mit Prüfungsklienten und bezaubernden Menschen die mir ihr Vertrauen schenkten.

Ich habe gelernt in dunklen Stunden und wenn alles zuviel war nach Hilfe zu fragen und habe so viel Liebe, Wohlwollen und Selbstlosigkeit erfahren, dass mir beim Schreiben die Tränen kommen.

Fazit: Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone!

Neale Donald Walsh

5 Kommentare

  1. Heike

    Liebe Anke, lieber Tino, es ist schön zu lesen, dass euer Weg nach Schweden für euch der richtige Weg war. Ihr alle drei seid glücklich. Ich wünsche euch dass es auf eurem in Schweden so bleibt.

    1. Anke

      Liebe Anke, Namensvetterin, egal was passiert und was wir noch erleben dürfen, du bleibst unvergessen als Mentorin, Coach und Unterstützerin. Du lässt unser Licht wieder scheinen * DANKE

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